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Künstlerisches
Konzept

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Ein vor kurzem noch verlassenes und vergessenes Wohnhaus der WBM in Berlin-Mitte, vom Keller bis zum Dach im Zustand des „Nicht-mehr-noch-nicht", voller unvorstellbarer Möglichkeiten, sich auszuprobieren - mit diesem Haus ergab sich für uns die Herausforderung, in kurzer Zeit mit Künstlern und Freunden leere Räume in einen „Ort der Vorstellung" im weitesten Sinne zu verwandeln: Sei es die geistige Vorstellungskraft, sei es unsere Vorstellung von den Interpretationen der Wirklichkeit, sei es das Vorstellen und Kennenlernen von Menschen oder die Vorstellung im Sinne eines Vorhangs, der sich öffnet und uns entführt in ein Erlebnis, das die Grenzen unserer alltäglichen Vorstellungen sprengt.

Ralf Schmerberg, Jaana Prüss und Peter Weber haben zwölf Künstlerinnen und Künstler eingeladen, in der Torstrasse 166 jeweils eine Wohnung zu „beziehen" und durch ihre künstlerische Intervention herkömmliche Wohneinheiten, wie man sie aus Berliner Altbauten kennt, in „Imaginationsräume", in „Projektionsflächen" zu verwandeln. Uns hat interessiert, welche Konzepte Installations- und Performance-Künstler, Duft- und Klangforscher, Wissenschaftler, Architekten, Musiker, Stylisten und Designer entwickeln würden.

Die Künstler, die ihre Visionen hier umsetzen, nehmen uns nicht nur mit auf eine Reise durch dieses Haus, sondern vor allem in ihre Vorstellungswelten. Auf diese Weise lassen sie uns teilhaben an ihrer künstlerischen Auseinandersetzung, an ihrer Verschiebung der Wirklichkeit, an einer kreativen Aneignung der Räume. Die beteiligten Künstler präsentieren sehr individuelle Bilder und stellen damit die alltägliche Wahrnehmung in Frage. Sie lösen in uns Assoziationen aus, die neue Vorstellungen anregen und zu eigenen Geschichten werden können.