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mosermeyer

Christian Meyer (*1968, Brüssel) arbeitet als Komponist und Musiker für Tanz-Theater, Film und Werbung, Performances, Konzerte und Klanginstallationen. Der Instrumentenbauer und Klangforscher Rudolf Moser arbeitete u.a. mit „Einstürzende Neubauten", „Die Haut" sowie den Ensembles „Steel Chello" und „MoserMeyerDöring". Das Wirkungsfeld des Berliner Duos mosermeyer erstreckt sich über Konzerte, Performances, Soundinstallationen und Kompositionen für Film, Werbung und Tanztheater. fotos: max merz

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Relaxen mit Ruhestörung - ein Soundtrack

Alltagsgeräusche, Musik im Radio und ausgeklügelte Klangkulissen im Kino - gibt es für das Ohr heute noch irgend etwas Ungewöhnliches? Davon sind mosermeyer überzeugt. Rudolf Moser interessiert sich vor allem für die Materialität von Klängen, wobei ihm potentiell alles zu Klangkörpern werden kann, etwa Fundsachen vom Schrottplatz oder von der Straße: Autoreifen, Marmorplatten u.ä. werden zu Percussions-, Seiten- oder Blasinstrumenten.
Christian Meyer hingegen beschreibt seine Arbeitsweise als Experimentieren mit Klängen, die vermischt und verfremdet werden. Die einzelnen Klänge werden von ihm zu Klangteppichen verwoben. Die Künstler gehen meist intuitiv vor, arbeiten mit musikalischen Skizzen, bauen das gesamte Spektrum ihrer Instrumente auf - alte wie neu gebaute - und beginnen zu improvisieren. Die Ergebnisse solcher Improvisationen zeichnen sie auf und verarbeiten sie in ihren Projekten.
In der Torstraße 166 kreieren sie einen komplett abgedunkelten Hörraum, der uns mitnimmt auf eine Reise durch Klangwelten, in denen sich vertraute mit ungewöhnlichen, irritierenden Geräuschen mischen. Mittels Surround-Technik erzeugen sie eine Klangarchitektur, die unser Raumempfinden verändert.

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